A. Schicker KG
Schmiedgasse 2
A-8605 Kapfenberg

 
  Tel. Verwaltung: 03862/22314  
  Fax: 03862/223144  
  E-Mail: office@schicker-kapfenberg.at  
       
Lebensmitteltradition seit 1919

Am Beginn steht ein bescheidener
Lebensmittelkiosk des Franz Schicker.
Ein Transportgewerbe hat man auch mit einem der drei ersten LKW's von Kapfenberg.
Er heiratet die fleißige Anna Malger vom
Mürzbogen und baut das große Lebens-
mittelgeschäft am Lindenplatz. Nach dem
Tod des Firmengründers führt die allseits
beliebte Frau Schicker den gut sortierten
Laden sehr erfogreich weiter. Sie erhält mit dem Radkersburger Franz Friessnegg einen neuen kongenialen Arbeitspartner und Ehemann. Friessnegg bringt als vielgereister Meinl- und Hornig-Mann Erfahrung und neue Ideen mit. Die Schicker Kaffeerösterei und drei Lebens-mittelfilialen gehen neben dem Haupt-geschäft in Betrieb.


Ende 50er-Jahre wird das "Gösserhaus" eine große, alte Zinskaserne mit Bierniederlassung - gekauft, teiladaptiert und startet als "Schickers Hendl Grill" eine Gastrokarriere.
Ende 60er-Jahre wird von den Turbo Twins
der "Schicker Markt" eröffnet; damals der
größte reine Lebensmittelmarkt in der
Steiermark und ganz was Neues: Selbst-
bedienung!!! Anna Friessnegg wirkt wie
immer als Verkaufsstar an der Front, Franz
als Organisations- und Beschaffungsgenie
im Hintergrund.
Mitte der 70er-Jahre umwirbt der damals
starke Konsum die Familie, ihren Schicker Markt doch zu verpachten.
Man nimmt das gute Angebot an; Anna

Friessnegg sattelt um und reüsiert als Wirtin.

Am Beginn der 80er-Jahre stößt Sohn Franz, Handelsakademiker und Kleßheimabsolvent zur Truppe. Er ist federführend für die letzte große Erweiterung zum erfolgreichen Restaurant Schicker.

Ende der 80er-Jahre verstirbt zu früh die Chefin, erlebt abernoch die Fertig-stellung des fulminant umgebauten "alten Hauptgeschäftes". Die neuen daraus entstandenen Kinder heißen Schickers "Depot" (Feinkosthandel) und Schickers "Büro" (Bar).

2000 tritt der Seniorchef - mit 86 Jahren
voll aktiv - überaschend ab und sieht gerade noch das bauliche Werden des "Lindenhofes". Ein Großprojekt, das unter Zuhilfenahme von Landesförderungs-mitteln den ehemaligen, mittlerweile leerstehenden Schicker, später Konsum-markt zum Lindenhof, einem architekt-onisch anspruchsvollen Wohn- und Geschäftshaus, aufwertet.
 
Der Schicker Kaffee - des Seniors Lieblingsprodukt - wird weiterhin mit viel Akribie in einer kleinen Privatrösterei am Lindenplatz geröstet. Eine begeisterte Fangemeinde sorgt für regen Absatz.
Der "Junior" Friessnegg (Bj 56) ist wieder ein Franz
und seit 1987 geschäftsführender Hauptgesellschafter der A. Schicker KG. Sein kulinarisches, italophil inspiriertes Credo: "Frische Produkte einfach zubereiten". Bei Lebensfragen: "Jede Freude ohne Alkohol ist künstlich".

P.S. Seit Guide Gault Millau 2002 trägt man im
Resaurant Haube, was aber niemanden stört.

P.P.S. Der Firmenname Schicker wurde als Marke
immer beibehalten obwohl die Protagonisten seit 50
Jahren Friessnegg heißen. Auch im Handelsregister ist nach wie vor "Schicker" protokolliert.

 

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